RhodeCode – Source Code Management with mercurial

Für Programmier-Projekte verwende ich schon seit längerer Zeit Mercurial um den Code zu verwalten. Die Repositories wurden jeweils auf meinem eigenen Server gehostet, denn die meisten Anbieter haben Einschränkungen, welche mir nicht gefallen hatten. Z.B. nur eine begrenzte Anzahl closed-source-Projekte pro Account (ausser man bezahlt dafür) oder aber die Server liefen nicht stabil.

Allerdings hatte das selber gehostete System gewisse Nachteile. So war es zwar möglich über das Web-Interface neue Projekte zu erstellen, die Berechtigungen waren aber in der Webserver-Konfiguration “hard coded”. Das heisst via .htaccess mussten neue User hinzugefügt werden und wenn ein User nur auf ein Repository Zugriff haben sollte wurde das ziemlich mühsam. Vor kurzem habe ich nun RhodeCode entdeckt. RhodeCode ist eine WebApp welche mir genau diese Arbeit abnimmt. Es stellt Mercurial-Repositories (und wahlweise auch GIT) zur Verfügung. Die Repositories können per Webinterface konfiguriert werden, Benutzer können erstellt und zugewiesen werden. Es gibt Gruppen und Rollen. Alles was man braucht.

Das Ganze wurde in Python geschrieben und läuft somit Plattformunabhängig. Lediglich unter Windows (wie könnte es anders sein ;)) muss man ein bisschen basteln. Da eines der benötigten Python-Pakete einen Compiler benötigt muss entweder VisualStudio oder “Mingw32” installiert sein. Mingw32 ist mehr oder weniger eine GCC-Portierung für Windows.

Im Falle von VisualStudio funktioniert die Installation auf anhib. Bei Mingw32 muss Python entsprechend konfiguriert werden:

Python verfügt über “Distutils” welche benutzt werden um entsprechende Pakete zu kompilieren. Um Mingw32 zu verwenden muss die entpsrechende Konfiguration umgestellt werden. Die Datei befindet sich unter PFAD_ZU_PYTHON\Lib\distutils\distutils.cfg (Falls diese Datei nicht existiert, muss eine leere Datei mit diesem Namen erstellt werden.)

Dieser Datei fügt man folgenden Teil an:

[build]<br /> compiler = mingw32

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Snapseed – Künstlerischen Touch für Photos

Vor kurzem habe ich “Snapseed” von Nik Software entdeckt. Die iPhone App ist kostenlos und quasi als Demo-Version für die Mac Version denkbar. Beide verfügen über die selben Funktionen. Das Interface der Mac App ist jedoch auf die Eingabe via Maus/Trackpad optimiert, wohingegen die iPhone App sich sehr auf den Touchscreen konzentriert.

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Mac OS X: AFP Laufwerk automatisch verbinden

Eine AFP Freigabe (zum Beispiel vom Airport Extreme oder einem NAS wie dem QNAP) zu mounten ist auf einem Mac einfach. Bei mir liegt jedoch die Musik Sammlung auf dem NAS und wenn iTunes darauf zugreifen will, wird teilweise das Laufwerk nicht verbunden. Das ist mühsam, kann aber ganz einfach gelöst werden, wenn man weiss wie. Deshalb habe ich folgende kurze Anleitung wie man ein Laufwerk automatisch verbinden kann erstellt. Man benötigt keine Scripts, keinen Automator sondern nur die Einstellungen von Mac OS X:

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QNAP TurboNAS TS-410

Netzwerkspeicher ist eine nette Sache. Alle PCs (und Macs ;)) im Netzwerk haben Zugriff auf die Daten, alles befindet sich an einem Zentralen Ort, keine Mühsame Suche auf verschiedenen PCs/Festplatten. So zumindest war der Plan. Bis vor Kurzem wurde in meinem Netzwerk dafür ein AirPort Extrem eingesetzt, was mit externen USB-Festplatten auch ganz gut geklappt hat. Mit der Zeit wurde allerdings die Performance ein Problem, den der AirPort hatte Mühe mit grösseren Datenmengen und Samba (Windows Dateifreigabe). Nach einer kurzen Internetrecherche und ein paar gelesenen Reviews fiel die Wahl schliesslich auf ein NAS (Network attached storage) von QNAP.

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