JNLP – Anwendung kann nicht gestartet werden [Lösung]

Kürzlich hatte ich folgendes Problem:
Ich benutzte eine Java WebStart-Applikation (schon seit längerer Zeit) und von einem Tag auf den anderen konnte das Programm nicht mehr gestartet werden.
Ich erhielt folgende Fehlermeldung:
Anmeldung kann nicht gestartet werden
- Nicht signierte Anwendung fordert uneingeschränkten Zugriff auf das System an
- Nicht signierte Ressource: https://....../asdm.jnlp

Oder Falls man eine englische Anwendung startet:


jnlp: Unable to launch the application
- Unsigned Application requesting unrestricted access to system
- Unsigned resource: https://....../asdm.jnlp

In diesem Fall war es das Konfigurations-Tool einer Cisco Firewall (Cisco ASDM – Adaptive Security Device Manager).
Erstaunlicherweise trat dieses Problem mehr oder weniger zeitgleich auf mehreren PCs auf. Der Grund dafür war ein Problem mit dem Java-Cache (und wahrscheinlich einem Java-Update). Auf jeden Fall löst sich das ganze von alleine wenn man den Java-Cache leert. Eine Anleitung dazu wird auf der Homepage von Java/Oracle zur Verfügung gestellt.

Diese ist allerdings nur für Windows und auf Englisch, deshalb hier eine kurze Zusammenfassung:

Lösung für Windows

  1. Das “Java Control Panel” öffnen.
    • Systemsteuerung -> “Java”
  2. Es sollte sich nun ein Fenster geöffnet haben mit drei Unterteilungen. Bei “Temporäre Internet-Dateien” den Button “Einstellungen…” anklicken
  3. Im neuen Fenster den Button “Dateien löschen” anklicken.
  4. Mit “Ok” bestätigen.

Lösung für Mac

  1. Spotlight: Java-Einstellungen
    • Es öffnet sich nun ein Fenster mit 4 Tabs
  2. Das Tab “Netzwerk” anwählen
  3. Den Button “Dateien löschen” anklicken
  4. Mit “Ok” Bestätigen

 


ThinkVantage Password Manager und Firefox 4

Diesmal hat Lenovo um einige schneller gehandelt. Der Patch für den Passwortmanager für Firefox 4 steht bereit:
Für Windows 7: http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/document.do?sitestyle=lenovo&lndocid=MIGR-77138&medium=rssT400#20110408
Für XP und Vista: http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/document.do?sitestyle=lenovo&lndocid=MIGR-77137&medium=rssT400#20110408

Der Patch setzt allerdings die neuste Version von ClientSecurity bzw. dem Passwortmanager voraus. Die Kompatibilitätsprobleme mit Firefox 4 wurden behoben. Scheint alles gut zu funktionieren.

Mittlerweile sind die Reaktionszeiten von Lenovo akzeptabel geworden, was die Software-Patchs betrifft.

Lenovo veröffentlicht System Update 4.0

>Endlich erkennt “System Update” nun auch Windows 7 als Betriebssystem. Bei der alten Version wurde Windows 7 als Vista erkannt. Die Installation von Updates funktionierte zwar zuverlässig, jedoch wurden einige Registry-Patches welche ausschliesslich für Vista gedacht sind auch unter Windows 7 angezeigt.
Ab jetzt sollten eigentlich alle Tools und Treiber von Lenovo (zumindest für mein T400) kompatibel zu Windows 7 sein. Auch die grössten Bugs (wie das Memory Leak bei “Access connections”) sind behoben. Lenovo ist also gerade rechtzeitig zum offiziellen Verkaufsstart von Windows 7 fertig geworden. Gratulation!

Lenovo’s ThinkVantage Access Connections – Memory Leak unter Windows 7

>Wir haben unser heiss geliebtes, immer wiederkehrendes Memory Leak in “ThinkVantage Access Connections” wieder zurück.
ThinkVantage Access Connections ist ein Tool von IBM, bzw. nun Lenovo welches die WLAN- und Netzwerkprofile verwaltet. Ein bisschen komfortabler als Windows (selbst komfortabler als Windows 7 ;-)) und ziemlich beliebt bei den Thinkpad-Besitzer. In der Vergangenheit gab es mehrmals ein Problem mit Memory Leaks. Damals war es jeweils der Prozess “svhost” welcher teile der Treiber bzw. der Dienste für Access Connections laufen lies und einen kleinen abe feinen Bug hatte. All paar Sekunden brauchte der Prozess ein- bis zweihundert Kilobyte Speicher mehr. Nach ein paar Stunden war der Dienst jeweils bei ca. 1 GB und das System wurde langsam instabil. Seit ein paar Versionen war zumindest under Windows Vista Ruhe. Bei den Beta-Versionen für Windows 7 wurde der Fehler nun wieder eingebaut. Diesmal allerdings nicht im Dienst, sondern in der Toolbar. Dadurch wuchs der Speicherbedarf von Explorer.exe.
Bei der neusten Version von “Access Connections” wurde der Bug scheinbar geflickt. Ihr bekommt das gante unter:
http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/WIN7-BETA.html#tvac
Bzw. unter: http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/license.do?filename=thinkvantage_en/6jc722ww.zip (Direkt-Download)

Lenovo T400 mit Windows 7 auf Reisen – Akkulaufzeit maximieren

>Ich sitze hier im Zug mit meinem Lenovo T400 und habe mein Netzteil zu Hause gelassen. Den Akku habe ich bereits heute morgen rege genutzt (4 Stunden während den Vorlesungen um Mitzuschreiben, sowie Informationen nachzuschlagen).
Als ich mich eingerichtet und mein T400 gestartet hatte merkte ich, dass der Akku nur noch Energie für ca. 3.5 Stunden liefert (zumindest gemäss dem “Lenovo Energie Manager”). Also begann ich ein bisschen rumzuspielen.
Folgende Punkte kamen dabei raus:

  • Bevor man ein Profil im Energiemanager von Lenovo wählt sollte beim Batterie-Icon von Windows “Energiesparen” Bzw. der “Energiesparmodus” ausgewählt werden. Dieser deaktiviert die schönen Aero-Effekte von Windows 7 und so werden CPU und GPU geschont.
  • Das Profil “Maximum Battery Life” welches im Energie-Manager von Lenovo vordefiniert ist lässt sich kaum durch eigene Profile übertreffen.
  • Keine Peripherie anschliessen. Das heisst, keine Maus anschliessen, keinen Usb-Stick, usw.
  • Prüfen ob alle Lüfter und jeder Luftschlitz frei ist. (Kein Papier, keine Laptophülle oder sonstiges darf die Lüftung behindern)
  • Die Bildschirmhelligkeit so dunkel wie möglich, so hell wie nötig einstellen.

Die ganzen Punkte gelten natürlich nur wenn man so lang wie möglich vom Stromnetz unabhängig sein will. Wenn man nur 2-3 Stunden unterwegs ist, kann man auch getrost eine Maus anschliessen und die Helligkeit höher stellen. Man merkt allerdings schnell, dass es zwischen dem Energiesparmodus und “Maximaler Leistung” einen erheblichen Unterschied gibt.

Nach ungefähr einer halben Stunde experimentieren wird als Laufzeit 4.5 Stunden angezeigt. Das macht also einen Gewinn von 1.5 Stunden. Eine recht beachtliche Steigerung. Solche Laufzeiten erreichte ich mit diesem Laptop nur mit Windows XP. Vista war zwar auch in Ordnung aber dennoch deutlich schlechter als XP.

Nachdem Windows 7 nun gegenüber seinem Vorgänger einiges wieder aufgeholt hat, bleibt die Frage offen, wann Linux-Distributionen ähnliche Ergebnisse erzielen. Eine Laufzeit von mehr als 6 Stunden ohne viel Basteln wäre toll. Mein Rekord bis jetzt war bei bescheidenen 4-5 Stunden (Effektive Laufzeit, nicht nur angezeigt). Windows 7 schlägt diese Zeit locker.
Es ist eigentlich schon fast traurig dass ein Ubuntu in einer Virtualbox unter Windows 7 weniger Strom verbraucht als dieselbe Version von Ubuntu auf dem selben Gerät direkt installiert.
(Man muss den Programmierern natürlich auch zu gute halten, dass die Hersteller der Hardware sich nicht an bekannte Standards halten, sondern jeder Hersteller laufend “Standards” anpasst und nach eigenem Ermessen erweitert, verändert oder sich einfach nicht daran hält. So wird es für Programmierer schwierig die Hardware anzusprechen und praktisch unmöglich die Funktionen der Hardware voll auszuschöpfen)

Windows 7 / Vista und Personal E-mail Certificates

>Thawte bietet kostenlose Zertifikate an um Emails zu Signieren. Die Idee gefiel mir und ich hab es gleich mal ausprobiert.
-> Anmelden, Zertifikat erstellen, warten bis es fertig ausgestellt wird, dann runterladen installieren und Emails signieren.
So zumindest hatte ich mir das vorgestellt. Ich verwendete Firefox beim Erstellen und bis zum Runterladen des Zertifikats ging auch alles gut. Nur installieren lies es sich nicht. Es fehlte der private Schlüssel. Nach langem Suchen fand ich dann heraus, dass ich das ganze mit dem Internet Explorer machen muss, da sonst der private Schlüssel nicht in den Zertifikatsspeicher von Windows kommt.
Also. Altes Zertifikat widerrufen, neues mit dem IE erstellen. Tja, einfacher gesagt als getan. Thawte mag den IE8 nicht! Wenn man den IE8 in den “Kompatibilitätsmodus” wechselt, verhält er sich beinahe wie ein IE7. Auch der “Kompatibilitäsmodus” hilft nur bedingt, denn Windows 7/Vista unterstützen einige Funktionen nicht und so kann der IE die Zertifikate nicht installieren.
Schlussendlich habe ich dann einen anderen PC (bzw. VMWare) mit Windows XP verwendet. Da funktionierte das Ganze dann mit IE8 (und dem Kompatibilitätsmodus) wunderbar. Das Zertifikat konnte Installiert und dann wieder Exportiert werden. Beides inklusive privatem Key.
Die Exportierte Version lies sich dann ohne weiteres in Windows 7 installieren (eigentlich importieren) und Outlook 2007 akzeptierte das Zertifikat ohne wenn und aber.

Windows 7 & ThinkVantage System Update

>Entgegen der Meldung von Microsoft funktioniert das “ThinkVantage System Update”-Tool von Lenovo recht gut auf Windows 7. Einziges Problem im Moment: System Update erkennt nicht dass Windows 7 installiert ist, sondern “erkennt” das Betriebssystem als Vista. Da die meisten Tools und Treiber von Vista auch bei Windows 7 funktionieren ist das nicht weiter tragisch. Es ist allerdings eher für Leute zu empfehlen, welche wissen was man installieren darf und was nicht. So werden diverse Windows-Vista-Updates angezeigt, welche bei Windows 7 sicher fehl am Platz sind. Spätestens bis zum offiziellen Verkaufsstart von Windows 7 sollte Lenovo noch ein Update nachliefern, welches dieses Problem beseitigt. Bis dahin müssten auch die restlichen Tools und Treiber langsam über das Beta-Stadium hinaus sein.

Ultima Online und Windows 7 x64

>Ultima Online funktioniert unter Windows 7 erstaunlich gut. Wer es auf Windows Vista zum laufen brachte sollte es auch unter windows 7 problemlos hinbekommen.
Einnige Tipps findet man hier: http://www.runuo.com/forums/razor-cutting-edge-uo-assistant/74466-how-run-razor-windows-vista.html
Zusätzlich empfehle ich folgende Einstellungen: Ultima Online und Razor benötigen für die Einstellungen sowie für Patches Schreibrechte auf ihr Programmverzeichniss. Wenn zusätzlich noch “EasyUO”  oder etwas ähnliches verwendet wird, muss dieses Programm mit den selben Berechtigungen gestartet werden wie UO selber. Das heisst wenn man die Berechtigung in den Verzeichnissen nicht anpasst, muss man sowohl Razor/UO als auch EasyUO mit Adminrechten laufen lassen. Das gefiel mir nicht wirklich und desshalb habe ich bei mir die Berechtigungen so eingestellt, dass mein Benutzer-Account in Windows Schreibrechte auf das Razor- das Ultima-Online- und das EasyUO-Verzeichniss hat. Bei meiner Konfiguration funktioniert nun alles ohne Adminrechte. Allerdings scheint es bei Windows Vista x86 sowie Windows 7 x86 irgendwie nicht zu klappen. Unter diesen Systemen gelang es mir nicht Razor & EasyUO ohne Adminrechte zu starten.

Lenovo T400 und Windows 7

>Seit 2 Wochen bin ich nun das Release von Windows 7 am testen. Die Installation verlief ohne grössere Probleme. Einzig die Anmeldung bei Windows 7 mit Hilfe des Fingerabdruck-Lesegerätes klappte nicht.
Wenn man Windows starten wollte blieb der Bildschirm Schwarz (an der Stelle wo die Windows-Anmeldung angezeigt werden sollte). Ab und zu kam man bis zur Anmeldung, allerdings reagierte dann das System nicht mehr. Der abgesicherte Modus funktionierte und da liess sich dann in der Systemsteuerung unter “Biometric Devices” das Fingerabdruck-Lesegerät für die Anmeldung deaktivieren.

Die Programme die mit Windows Vista kompatibel waren, funktionieren meist auch unter Windows 7 zuverlässig.
Sehr Hilfreich ist sicherlich folgende Seite: http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/document.do?sitestyle=lenovo&lndocid=WIN7-BETA
Hier stellt Lenovo die Betratreiber für Windows 7 vor. Treiber musste ich bei mir keine installieren (Windows 7 findet diese bei der Installation selber, sofern eine Internetverbindung zur verfügung steht). Allerdings das Tool für die Netzwerkverbindungs-Verwaltung (ThinkVantage Access Connections) finde ich sehr hilfreich.
Im Moment vermisse ich “Security Solutions” sowie das “System Update” von Lenovo.