Firefox & Lenovo ThinkVantage Password Manager

Endlich hat Lenovo einen Patch herausgegeben, damit der Passwordmanager nun auch mit Firefox 3.6 funktioniert. Gratulation! Hoffen wir dass sich die Entwickler mit Firefox 3.7 noch ein bisschen Zeit lassen. In den Startlöcher stehen sie ja bereits, und die Vorschau sieht mal wieder gut aus 😉

Für Alle die den Patch ebenfalls benötigen, hier findet ihr ihn: http://www-307.ibm.com/pc/support/site.wss/document.do?sitestyle=lenovo&lndocid=MIGR-75278

Hudson – Continiuous Integration

Nachdem wir nun unser “Semester-Projekt Part I” beinahe abgeschlossen haben, habe ich mir “Hudson” nochmals genauer angeschaut und mal ausprobiert. Für Java-Projekte, und insbesondere Web-Projekte (welche mit Java implementiert werden) eigent sich Hudson hervorragend. Hudson wurde selber in Java programmiert und benötigt einen “ServletContainer” (eine Art (Web-)Server, welcher das Java-Webapp ausführt). Ich habe mich für Tomcat entschieden, da wir Tomcat auch für die Entwicklung unseres Projektes verwenden und die Installation von Hudson beinahe null Aufwand mit sich bringt.

Was macht nun dieses “Hudson” genau? Beim Programmieren eines Webprojektes möchte man immer mal wieder testen ob alles funktioniert, ob alte Bugs repariert sind und ob sich evtl. neue Bugs eingeschlichen haben. Vorallem wenn auch Nicht-Programmierer an diesem Prozess beteiligt sind, muss das ganze Projekt auf einem Testserver eingerichtet werden und für die Tester zugänglich sein. Dabei muss bei jeder Änderung das Projekt kompiliert und übertragen werden. Hudson übernimmt nun diesen Teil. Der Quelltext wird von der Versionsverwaltung geholt, kompiliert und alles es keine Fehler gibt eingerichtet. Zusätzlich können Test-Mechanismen wie JUnit oder TestNG eingebunden werden. Entwickler können (falls gewünscht) direkt benachrichtigt werden, falls das Kompilieren fehlschlägt, usw.

Hudson kann auch mit anderen Programmiersprachen als Java umgehen und ist nicht nur auf Webprojekte beschränkt. Die Konfiguration ist sehr flexibel gestaltet und alles ist durch Plugins erweiterbar. Dies führt leider auch zu einer gewissen Komplexität. Für sehr kleine Projekte wird der Aufwand für die Konfiguration wohl beinahe ein bisschen zu gross. Ausserdem muss sich auf dem Server ein Compiler, und alles weitere befinden um das Projekt zu kompilieren und das ist für die Sicherheit des Server nicht unbedingt optimal. Weiter muss man den Beteiligten am Projekt bis zu einem gewissen Grad vertrauen können, denn diese können mit Änderungen am Code relativ viel Unfug anstellen auf dem Server. Meiner Meinung nach fehlt das “Sandboxing” ein wenig. Kann man mit diesen Nachteilen leben, macht Hudson das Leben der Programmierer um einiges leichter und beschleunigt die Arbeitsabläufe.

Viel Spass beim ausprobieren: