ClamAV für Windows (ClamWin)

Da nun mein Mailserver läuft, kommen laufend neue Files auf den Server. Die meisten Mails beinhalten zwar nur Text und ab und zu ein bisschen HTML, aber falls doch mal etwas anderes kommen sollte, würde ich es  gerne von einem Viren-Scanner prüfen lassen.  Aus diesem Grund habe ich mir mal ClamWin, die Windows-Version von ClamAV installiert. ClamAV lässt sich nahtlos in den hMailServer integrieren (wie auch die meisten anderen Antiviren-Scanner) und ist relativ klein und flexibel. Da der Scanner nur “auf Kommando” die Files analysiert (zb. Einmal pro Tag, oder wenn ein neues Email ankommt), beeinträchtigt er die Performance des Server weniger. Da auf dem Server nicht gearbeitet wird, sollte das kein allzu grosses Sicherheitsrisiko darstellen.

Ein negativ-Punkt der mir in den Reviews von PC-Tipp, C’T oder dem englischen Wikipedia-Eintrag aufgefallen ist, ist die (angeblich) sehr geringe Erkennungsrate. Ob das ein Problem wird, werden wir (oder zumindest ich) noch sehen. ClamAV wird kontinuierlich verbessert und so sollte dieses Problem den auch mit der Zeit verschwinden. Ausserdem verwende ich auf meinen Clients lokal auch Antiviren-Software und so sollten Viren, falls mal welche durchkommen, trotzdem erkennt werden.

hMailServer – Mailserver für Windows

hMailServer ist ein kostenloser Mailserver für Windows. Er beherrscht IMAP, SMTP und POP3, also alles was man von einem Mailserver erwartet. Die Software arbeitet mit Datenbanken, wobei man die eingebaute Microsoft SQL-Compact-Version verwenden kann, oder eigene Datenbank-Server angeben kann. Die Verwaltung erfolgt über ein kleines und übersichtliches Interface. Im Handumdrehen sind neue Domains eingerichtet, Weiterleitungen und Accounts konfiguriert.

Man kann eigentlich nicht viel falsch machen. Im Gegensatz zu “Mercury/32″ welches bei mir vorher zum Einsatz kam, ist hMailServer einfacher, leichter und vor allem bei dem IMAP-Diensten flexibler.

Blogs, Spam und Akismet

Seit heute ist blog.esheep.ch bei Google (beinahe) vollständig indexiert und ebenfalls seit heute gibt es Spam bei den Kommentaren. Aus diesem Grund habe ich das “Akismet-Plugin” aktiviert. Dieses soll helfen Spam als solchen zu erkennen und nimmt mir beim Moderieren der Kommentare einen Teil der Arbeit ab. Die ersten Spam-Kommentare hat es bereits erwischt, mal sehen wie es weiter geht.

Das Akismet-Plugin wird bei WordPress von Haus aus mitgeliefert, jedoch nicht aktiviert. Weitere Informationen: http://akismet.com

Nikon SB-900 Speedlight

Bis anhin verwendete ich einen “Sunpak pf30x”. Mit einem Preis von unter 100 CHF ist der Sunpak pf30x ein relativ günstiges Gerät. Er unterstützt iTTL und der Blitzkopf lässt sich bis 90° nach oben neigen. Das Gerät ist leicht, und benötigt 2 AA-Batterien. Man kann die Belichtung korrigieren (+- 1 EV). Der einzige Nachteil ist die teilweise enorm lange Ladezeit. Wenn der Blitz kalt und vollständig ungeladen ist, kann es bis zu 30 Sekunden dauern. Bei voller Ladung kann man meist 2-3 mal blitzen und das erneute Laden geht wesentlich zackiger voran. Für kleinere Anlässe oder ähnliches eignet sich der Blitz recht gut, wenn man damit leben kann, ab und zu ein paar Sekunden zu warten zwischen zwei Bilder. Für den wirklich geringen Preis kann man nicht meckern.

Da ich in letzter Zeit den Blitz häufiger brauche und auch mal von der Kamera entfernt auslösen möchte, habe ich mir überlegt ein entsprechendes Kabel zu kaufen. Da die Kabel fast so teuer sind wie der Blitz selber, habe ich die Idee wieder verworfen und stattdessen die Blitzgeräte von Nikon angeschaut. In Frage kamen der SB-600 und der SB-900. Beide lassen sich mit dem Nikon-Eigenen “Wireless-System” fernauslösen, kosten ähnlich viel, und können in etwa das selbe. Meine Wahl fiel auf den SB-900 weil einerseits ein bisschen mehr Zubehör dabei ist, insbesondere gefällt mir die Diffusor-Kappe welche dabei ist, und gleich nochmal 30-50 CHF zusätzlich kosten würde. Und auf der anderen Seite ist die Bedieung des SB-900 noch ein bisschen angenehmer. So verfügt der SB-900 über einen Dreh-Schalter, mit welchem der Blitz ein- und ausgeschaltet oder in den Remote-Betriebsmodus versetzt werden kann. Weiter ist der SB-900 ein bisschen stärker. Dies bezahlt man mit zusätzlichem Gewicht. Da ich den Blitz nicht jeden Tag mit mir herumtrage, nahm ich dies in Kauf.

Nach ein paar ersten Experimenten bin ich begeistert. Insbesondere die Möglichkeit den Blitz “Fernzuzünden” gefällt mir. Man kann so die Lichtquelle beinahe beliebig positionieren. Mit dem beiliegenden kleinen Ständer lässt er sich auch auf ein Stativ montieren. Der Blitz erkennt automatisch ob der Diffusor aufgesetzt, oder ein Filter eingelegt ist. Dass der Blitz (wenn er auf der Kamera steckt) mit dem Objektiv “mit-zoomt” ist wohl ein bisschen übertrieben. Die Einstellungen lassen enorm viel Freiraum zum ausprobieren. Allerdings muss man vor den Einstellungen auch keine Angst haben. Durch das gleichzeitige Drücken der beiden Reset-Tasten können die Standard-Einstellungen schnell wiederhergestellt werden. Ausserdem ist der vollautomatische Modus recht zuverlässig, man muss also nicht zwingend die ganzen Einstellungen durcharbeiten.

Nikon SB-900 Speedlight
Nikon SB-900

Der SB-900 kann so ziemlich alles was von einem Blitz erwartet wird. Die Lichtmenge kann sowohl mittels iTTL als auch mit Vorblitzen eingestellt werden. So kann der Blitz mit so ziemlich jeder Kamera verwendet werden, welche ihn auslösen kann. Bei älteren Kameras müssen aber einzelne Einstellungen von Hand eingestellt werden, da der Blitz zwar iTTL beherrscht, aber das ältere “normale” TTL nicht mehr unterstützt. Neben den Grundfunktionen gibt es auch weitere Spielereien wie ein Stroboskop-Modus. Bei Aufnahmen von bewegenden Objekten, vor dunklem Hintergrund (am besten in der Nacht) können die Bewegungen eingefangen werden.

Wenn die Fernauslösung verwendet wird, kann man auswählen, ob der eingebaute Blitz ebenfalls voll mit blitzt oder ob er nur den externen auslösen soll. Beide können unabhängig voneinander eingestellt werden. Die Reichweite des Fernauslösens ist relativ gut, und es ist kein direkter Sichtkontakt notwendig. So kann man den externen Blitz auch hinter einem Milchglas oder einer Softbox verstecken oder irgendwo reinstellen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Im Nachhinein denke ich, dass ich mit dem SB-600 wohl auch glücklich wäre. Jedoch schätze ich den mechanischen Schalter um den Blitz ein, bzw. aus oder auf Fernauslösung zu stellen. Das geht mit einem Handgriff und man muss sich nicht durch irgendwelche Menüs klicken. Wer ein kleineres Budget hat sollte sich wohl eher den SB-600 anschaffen. Wer auf Fernauslösung, etc verzichten kann, ist wohl auch mit einem SB-400 oder dem Sunpak pf30x gut bedient.

esheep.ch erhält neuen Server

blog.esheep.ch wird ab sofort auf meinem eigenen Server gehostet.

esheep.ch dient zum experimentieren mit neuer Technologie, insbesondere bei Web-Applikationen und ähnlichem. Lassen wir uns überraschen wie es weiter geht. Konkrete Projekte gibt es zur Zeit keine, allerdings sind einige Ideen vorhanden, welche nun realisierbar werden. Wenn etwas zu Stande kommt, wird hier darüber berichtet.

Als Hardware kommt ein HP Proliant ML110 (G5) zum Einsatz. Das günstigste was HP anbietet, aber mehr als genug Leistung für die bescheidenen Ansprüche eines Blogs und ein paar Test-Pages.

Hardware-Details:

Produkte-Nr: 470064-918
Prozessor: Intel Xeon Dual Core E3110 (3.0GHz), 1x 6MB, Intel 3200 Chipsatz, 1333MHz, maximal 1 CPU
Arbeitsspeicher: 1024MB ECC DDR2 SDRAM, 800MHz, maximal 8GB in 4 Slots
Harddisk: 2x 160GB S-ATA, nur S-ATA 3.5″ NHP, maximal 8 HDDs (SmartArray) + 8 SATA OnBoard, nicht Hot Swap
Laufwerke: DVD ROM
Kontroller: Smart Array E200 mit 128MB BBWC Controller (Raid 0, 1, 1+0, 5)
Netzwerk: Embedded NC105i PCIe Gigabit Ehternet Server Adapter (1x 10/100/1000)
Grafik-Adapter: integrierte Grafik mit 8MB
Anschlüsse: 8x USB 2.0 (2x front, 4x rear, 2x internal), Seriell, 2x PS2, VGA, RJ-45
Netzteil: 1x 365 Watt, Maximum
Betriebssystem: kein OS
Masse: 42.6 x 36.7 x 17.5cm, Tower 4U
Gewicht: 12kg

-> QuickSpecs

HP Proliant ML110 G5
HP Proliant ML110 G5

Nikon D90 vs. Nikon D60

Mit meiner Nikon D60 habe ich ca. 3500 Bilder geschossen. Ich war (und bin immer noch) begeistert von der D60. Sie ist eine tolle Kamera und vor allem für Einsteiger oder Amateure mit kleinem Budget hervorragend geeignet. Aus meiner Sicht vermisst man bei einer D60 als Einsteiger nichts Wichtiges. Einzig die Abblendtaste und eventuell das “Bracketing” (Das automatische Erstellen von Belichtungsreihen) und die “Live-View”-Funktion fehlen bei der D60. Fotografen mit einem Flair für Makro-Aufnahmen suchen bei der D60 vergeblich die Spiegelvorauslösung, was jedoch Einsteiger wenig kümmern wird. Die D90 kann allgemein ein bisschen mehr, ist aber auch ein wenig grösser und schwerer als die D60. Mit dem Gewicht kommt auch ein mehr Stabilität hinzu, insbesondere Vibrationen spürt man so weniger, die Kamera liegt ruhiger in der Hand und dies wirkt sich positiv auf die Schärfe der Fotografien aus.
Es gibt (leider) auch Features welche mehr oder weniger sinnlos sind. So kann die D90 zwar (HD-)Videos Aufnehmen, führt jedoch bei den Videos den Fokus nicht nach, das heisst wenn sich das “Ziel” auf die Kamera zubewegt, wird das Video unscharf. Was will man mit unscharfen Videos?

Für ambitionierte Amateure gibt es noch ein paar weitere kleine aber feine Unterschiede. So bietet der Sucher der D60 3 AF-Felder die man auswählen kann. Der Sucher der D90 hat 11 Felder und es lässt sich ein Gitternetz einblenden, welches beim wählen des Bildausschnitss helfen soll. Weiter können Serienbilder bei der D90 mit 4-5 Bilder pro Sekunde aufgenommen werden, die D60 schafft nur 3 pro Sekunde. Damit sind wir beim nächsten Punkt, denn um 4-5 Bilder pro Sekunde zu schiessen, müssen die Daten auch schneller abgespeichert werden können. Die D90 kann die SDHC-Karten (insbesondere die SDHC Extreme III von Sandisk) voll ausreizen (angeblich sei die D90 speziell für diese Speicherkarten designed).
Diverse Tasten sind ein wenig anders angeordnet. So können ISO-Wert, Weissabgleich und Bild-Qualität relativ schnell und bequem verstellt werden. Einfach die entsprechende Taste drücken und am Wählrad drehen. Kein Klicken durch verschiedene Menüs wie bei der D60.

Fazit: Für Einsteiger reicht die D60 vollkommen. Da abgesehen vom Akku eigentlich alles Zubehör auch mit der D90 (und den meisten anderen Nikon-Kameras) kompatibel ist, gestaltet sich ein Umstieg von der D60 auf eine grössere Nikon Kamera einfach und relativ günstig. Für all diejenigen die Profi-Ambitionen haben, würde ich eher die D90 empfehlen. Sie ist in jedem Bereich ein klein wenig besser, hat ein paar zusätzliche Funktionen, ist ein bisschen schneller und kostet dem entsprechend mehr. Ein Einsteiger hat mehr davon, wenn er eine D60 kauft und das gesparte Geld in einen Blitz, ein Stativ oder nur schon einen UV-Filter investiert, um das neue Objektiv zu schützen.